So., 13. Februar 2022

um 17 Uhr

Muss coronabedingt ausfallen!

Meister & Meisterwerke

Christina Landshamer

Sopran

Gerold Huber

Klavier

Im Großer Kursaal Bad Cannstatt

Programm

Schumann: Lieder aus op.79
(1810-1860)
Der Sandmann
Zigeunerliedchen 1/2
Marienwürmchen
Käuzlein
Die Waise
Er ist’s Schneeglöcklein

Schubert: Lieder nach Gedichten von Goethe
(1797-1828)
Mignon
Geheimes
Erster Verlust
Wonne der Wehmut
Nähe des Geliebten
Gretchen am Spinnrade

Johann Krieger:
(1651-1735)
Die Heißverliebte
Verliebtes Weinen und Lachen
Liebespein
Einsamkeit

Robert Schumann: Liederkreis op.39 nach Gedichten von Eichendorff
In der Fremde
Intermezzo
Waldesgespräch
Die Stille Mondnacht
Schöne Fremde
Auf einer Burg
In der Fremde
Wehmut
Zwielicht
Im Walde
Frühlingsnacht

Vita

Nur wenige Künstler ihrer Generation zeigen sich so vielseitig mit unterschiedlichstem Repertoire wie Christina Landshamer, was sie heute zu einer weltweit gefragten Konzert-, Opern- und Liedsängerin macht. Ihre Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Manfred Honeck, Alan Gilbert, Marek Janowski, Franz Welser-Möst oder Christian Thielemann führt sie zu so bedeutenden Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem NDR Elbphilharmonie Orchester Hamburg, zum Gewandhausorchester Leipzig, dem SWR Sinfonieorchester Stuttgart, den Münchner und den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouw Orkest Amsterdam, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestre de Paris, der Accademia di Santa Cecilia Rom und dem Swedish Radio Orchestra Stockholm. In den USA und Kanada gastierte sie u. a. beim New York Philharmonic Orchestra sowie beim Pittsburgh und beim Montreal Symphony Orchestra.
Opernengagements führten die Sopranistin früh an die Staatsoper Stuttgart, die Opéra du Rhin in Straßburg und die Komische Oper Berlin sowie unter Nikolaus Harnoncourt ans Theater an der Wien und unter Sir Simon Rattle zu den Salzburger Festspielen. Sie sang Pamina an der Nationaloper Amsterdam in Simon McBurneys Zauberflöte, Ännchen in der Neuproduktion von Webers Freischütz unter Christian Thielemann, Almirena/Rinaldo in Glyndebourne und Sophie/Rosenkavalier an der Lyric Opera of Chicago. An der Bayerischen Staatsoper sang sie zuletzt Woglinde in Wagner’s Rheingold unter Kirill Petrenko und Pamina in Mozart’s Zauberflöte. Ferner war sie in einer spektakulären La- Fura-dels- Baus-Inszenierung von Haydns Schöpfung in Paris und beim Mostly Mozart Festival in New York zu erleben.
Mit ihrer warmen, lyrischen Sopranstimme ist Christina Landshamer darüber hinaus eine ideale Liedsängerin: Zusammen mit ihrem Klavierpartner Gerold Huber ist sie gern gesehener Gast in den Liedzentren, wie der Schubertiade Schwarzenberg, der Wigmore Hall London, der Weill Recital Hall der Carnegie Hall New York oder der Kioi Hall Tokio. Sie wurde zudem von Thomas Hampson mit einem Schubert-Programm in den Berliner Pierre- Boulez-Saal eingeladen.
Über 50 CD- und DVD-Einspielungen für Labels wie Decca, Deutsche Grammophon, Sonymusic, Pentatone, BR Klassik, Oehms Classics, Phi, EMI, Accentus, Unitel etc. dokumentieren die künstlerische Tätigkeit Christina Landshamers.
2021 folge sie zudem einem Ruf als Professorin für Gesang an die Hochschule für Musik Trossingen.
Website: https://www.christina-landshamer.de

Seit Gerold Huber 1998 gemeinsam mit dem Bariton Christian Gerhaher den Prix International Pro Musicis in Paris/New York erhielt, schreibt das kongeniale Duo Geschichte: Enthusiastisch von der Presse als Liedbegleiter hervorgehoben, gastiert er regelmäßig bei Festivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, den Salzburger Festspielen, den Münchner Opernfestspielen, den Schwetzinger Festspielen und dem Rheingau Musik Festival; ferner in der Kölner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt, dem Wiener Konzerthaus und Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam, der Londoner Wigmore Hall, in New York im Lincoln Center, der Armory oder der Carnegie Hall.
Gerold Huber arbeitet mit einer Vielzahl international renommierter Sänger zusammen, darunter Christiane Karg, Christina Landshamer, Michael Nagy, Maximilian Schmitt, Martin Mitterrutzner, Georg Zeppenfeld, Tareq Nazmi und Franz-Josef Selig. Als Kammermusikpartner konzertierte Gerold Huber u. a. mit dem Artemis- Quartett, dem Henschel-Quartett, mit dem Trompeter Reinhold Friedrich und dem Cellisten Maximilian Hornung.
Nach zahlreichen herausragenden CD-Einspielungen mit Christian Gerhaher erschien die Gesamtedition sämtlicher Schumann-Lieder "Alle Lieder" - eine Koproduktion von Sony Classical, dem Heidelberger Liedzentrum und dem Bayerischen Rundfunk.
Zu Gerold Hubers umfangreicher Diskographie zählen zudem Einspielungen mit Ruth Ziesak bei Berlin classics, Capriccio, und AVI, mit Maximilian Schmitt und Christina Landshamer bei Oehms classic sowie mit Franz-Josef Selig bei AVI.
Gerold Huber gibt ausgewählte Meisterklassen, wie z.B. an der University of Yale, dem Aldeburgh Festival, bei den Schwetzinger Festspielen sowie bei der Schubertwoche im Pierre-Boulez-Saal in Berlin. Seit 2013 ist Gerold Huber Professor für Liedbegleitung an der Hochschule für Musik in Würzburg.

Menü