So., 24. April 2022

um 17 Uhr

Nachholtermin

Internationale Preisträger und Solisten der Kronberg Academy

Seiji Okamoto

Violine

Minji Kim

Violoncello

Jean-Sélim Abdelmoula

Klavier

Im Großer Kursaal Bad Cannstatt

Programm

Johannes Brahms
Sonate für Klavier und Violoncello op. 99 F-Dur
Sonate für Klavier und Violine op. 100 A-Dur
Trio für Klavier, Violine und Violoncello op. 101 c-moll

Vita

Der Japaner Seiji Okamoto wurde 1994 geboren und begann mit drei Jahren mit dem Violinspiel. Zunächst studierte er an der Tokyo University of the Arts bei Kazuo Nakazawa, Gérard Poulet und Kazuki Sawa. Weitere Impulse bekam er von Pierre Amoyal und Herwig Zack in dieser Zeit. Von 2017 bis 2019 studierte Seiji Okamoto in Berlin, wo er sein Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Antje Weithaas fortführte.
Seiji Okamoto gewann 2014 den ersten Preis und den Publikumspreis des Internationalen J. S. Bach Wettbewerbs in Leipzig und wurde damit zum ersten asiatischen Gewinner in der Kategorie Violine gekürt. 2016 wurde er mit dem zweiten Preis beim Internationalen Wienawski Violinwettbewerb in Poznan ausgezeichnet.
Als Solist konzertierte er bereits mit Orchestern wie dem St. Petersburg State Academic Symphony Orchestra, der NFM Philharmonia Wroclawska, dem Opole Symphony Orchestra, dem Łódź Philharmonic Orchestra, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, den New Japan Philharmonics, dem Nagoya Philharmonic Orchestra, dem Sendai Philharmonic Orchestra und dem Orchesterensemble Kanazawa.
Außerdem nahm er an bekannten Musikfestivals teil, darunter das Bachfest 2015, La folle journée au Japon 2015 und 2017, das Musica Mundi Festival 2017 und das Wienawski Festival.
Seiji Okamoto nahm 2017 an den Geigen Meisterkursen der Kronberg Academy teil und trat 2019 beim Kronberg Academy Festival auf. Seit Oktober 2019 studiert er dort bei Antje Weithaas.

Minji Kim wurde 1995 in Südkorea geboren und begann im Alter von sechs Jahren mit dem Cellospiel. Bereits in jungen Jahren wurde sie erste Preisträgerin internationaler Wettbewerbe und spielte 2004 ihr Rezitaldebüt in der Kumho Art Hall in Seoul, Südkorea. 
Seit Oktober 2020 studiert Minji an der Kronberg Academy bei Wolfgang Emanuel Schmidt. Davor wurde sie von Ivan Monighetti und Sol Gabetta an der Musik-Akademie Basel und Reina Sofia School of Music Madrid unterrichtet.
Sie wurde bei zahlreichen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter International Paulo Cello Competition in Helsinki, International Cello Competition Benedetto Mazzacurati in Turin, Grand prix Emanuel Feuermann in Berlin, Musikwettbewerb des Festivals Prager Frühling und Geneva Musikwettbewerb.
Minji Kim erhielt ein Stipendium des Migros Kulturförderprogramms und Rahn Kulturfonds. Außerdem ist sie Stipendiatin der Internationalen Musikakademie Lichtenstein und Villa-Musica , dort nimmt sie regelmäßig an den Meisterkursen und Kammermusik Festivals teil. 
Als Solistin und Kammermusikerin tritt sie weltweit mit internationalen Orchestern wie der Incheon Philharmonie, dem Suwon Philharmonic Orchestra, dem Philharmonieorchester Tokio, der Jyväskylä Sinfonia, dem Orchestre Musique des Lumières und dem Gstaad Festival Orchestra auf.
Seit Oktober 2020 studiert sie an der Kronberg Academy bei Wolfgang Emanuel Schmidt. Davor wurde sie von Ivan Monighetti und Sol Gabetta an der Musik-Akademie Basel und Reina Sofia School of Music Madrid unterrichtet.

Jean-Sélim Abdelmoula, geboren 1991, ist ein Schweizer Pianist und Komponist. Als Solist trat er bereits u.a. in der Tonhalle Zürich, dem Palau de la Música in Barcelona, der Koerner Hall in Toronto, dem Bremen Sendesaal, der Carnegie Hall in New York, der Royal Festival Hall sowie der Barbican Hall in London auf. Wichtige Festivals wie die Ittinger Pfingstkonzerte, das Luzern Festival und Prussia Cove Open Chamber Music luden ihn ein sowie das Banff Artist in Residence Program.
Sowohl für sein Klavierspiel als auch für seine Kompositionen erhielt Jean-Sélim Abdelmoula zahlreiche Preise, u.a. den Prix culturel de la Fondation Leenaards, die ersten Preise des Concours d’Interprétation Musicale de Lausanne und der Edvard Grieg International Composer Competition. 2014/15 ist er Mitglied der Rebanks Family an der Glenn Gould School in Toronto. Außerdem ist er Träger des renommierten Guildhall Wigmore Recital Prize und des Bostoner Lili Boulanger Memorial Fund Award 2018. András Schiff lud ihn für seine Reihe Building Bridges in der Saison 2015/16 mit Konzerten in Berlin, Frankfurt, Zürich, New York, Schumannfest Düsseldorf und Palais des Beaux-Arts in Brüssel ein.
Seine Werke werden regelmäßig von Musikern wie Heinz Holliger, Antje Weithaas, Patricia Kopatchinskaja, sowie internationalen Ensembles und Orchestern aufgeführt.
Er studierte bis 2010 Klavier bei Christian Favre an der HEMU Lausanne und anschließend Kammermusik an der Guildhall School of Music and Drama in London bei Ronan O’Hora. Derzeit studiert er Komposition bei Julian Anderson. Er besuchte Meisterkurse bei Ferenc Rados, Andras Schiff, Denes Varjon, Mitsuko Uchida, Imogen Cooper, Stephen Hough, Angela Hewitt, Richard Goode und Leon Fleisher, im Bereich Komposition arbeitete er mit Heinz Holliger und George Benjamin. Seit September 2018 nimmt Jean-Sélim am Performance Programme von Sir Andras Schiff an der Kronberg Akademy in Deutschland teil.
In 2022 wird er das gesamte Klavierwerk von Leos Janacek für Dephian Records aufnehmen.