So., 11. Juli 2021

16:00 Uhr und 19:00 Uhr

Internationale Preisträger

Friedrich Thiele

Violoncello

Robert Neumann

Klavier

Programm

Robert Schumann (1810 – 1856)
Fantasiestücke op. 73

Franz Schubert (1797 – 1828)
Sonate für Arpeggione und Klavier a-Moll D 821

Manuel de Falla (1876 – 1946)
Canciones populares españolas

César Franck (1822 – 1890)
Sonate A-Dur

Friedrich Thiele und Robert Neumann verzaubern Sie im April mit einem Konzert für Violoncello und Klavier. Die beiden internationalen Preisträger sind trotz ihres jungen alters längst jedem ein Begriff. Beide Künstler vereinen zahlreiche Preise auf ihrem Namen.

Friedrich Thiele, Jahrgang 1996, gewann zahlreiche renommierte nationale und internationale Preise, wie den 2. Preis, Publikumspreis und Preis für die beste Interpretation des Auftragswerks beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2019 und den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2019 und startete durch aktuelle Erfolge beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen 2019 (2. Preis, Publikumspreis, Orchesterpreis), beim Wettbewerb Ton & Erklärung in München 2017 (1. Preis), sowie beim TONALi-Wettbewerb 2015 in Hamburg (3. Preis und Publikumspreis) eine internationale Karriere.

Er ist seit 2016 Student in der Klasse von Wolfgang Emanuel Schmidt in Weimar. Zuvor wurde er fünf Jahre von Peter Bruns im Jungstudium an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig ausgebildet.Als Solist gastierte er beim Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchester des Nationaltheaters Brasília, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Münchner Rundfunkorchester, den Nürnberger Sinfonikern, dem Orquesta Sinfónica Simón Bolívar in Caracas und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Prag.

Friedrich Thiele spielte solistisch bereits in vielen großen Konzerthäusern, wie dem Mariinsky-Theater Sankt Petersburg, der Elbphilharmonie und der Laeiszhalle Hamburg und dem Herkulessaal und Gasteig in München.

Als leidenschaftlicher Kammermusiker durfte er schon beim Heidelberger Frühling, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Molyvos International Music Festival und dem Vadim Repin Trans-Siberian Art Festival auftreten. Dort spielte er u. a. mit Igor Levit, Benjamin Beilman, Volker Jacobsen, Viviane Hagner und Marc-André Hamelin.

Bereits seit 2010 wird Friedrich von der Deutschen Stiftung Musikleben gefördert und spielt ein französisches Cello aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds.

Als Gewinner und Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, wurde Robert Neumann (2001), "ein Ausnahmetalent" und "eine der vielversprechendsten pianistischen Begabungen", mit dem International Classical Music Discovery Award 2017 ausgezeichnet.

Weitere Auszeichnungen ließen auf sich nicht warten. 2018 wählte die Jury des Südwestrundfunks Robert zum "SWR2 New Talent" aus. Drei Jahre wird er vom Radiosender durch Konzertauftritte und -mitschnitte, Studioproduktionen und Festivals gefördert sowie mit breiter medialen Präsenz begleitet. Außerdem erhielt er im selben Jahr den Swiss Charity Award und wurde in das Förderprogramm der Mozart Gesellschaft Dortmund aufgenommen.

Zudem wurde Robert Neumann 2019 zum Preisträger des Konzerthauses Freiburg und Zelt-Musik-Festivals ernannt.
Ferner mit Residenz im Nikolaisaal Potsdam präsentiert er sich in der neuen Debütreihe für junge Künstler aus Rezital, Kammermusik und Musikvermittlung-Workshops, sowie in Zusammenarbeit mit der Kammerakademie Potsdam.

Sein Orchesterdebüt mit dem Radiosinfonieorchester Stuttgart gab der junge Pianist im Alter von acht Jahren. Später gastierte er u.a. beim Moscow Symphony Orchestra, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, den Stuttgarter Philharmonikern, National Philharmonie Moldau, dem Sinfonieorchester Liechtenstein, Praga Philharmonic Camerata und Gewandhausorchester Leipzig.

Robert war Gast beim "Moscow Meets Friends" Festival und "Kissinger Sommer", bei den Schwetzinger Schlosskonzerten und "Fränkischen Musiktagen", beim "Klavierfestival Junger Meister", den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, Mosel und Schleswig-Holstein Festival,  Europäischen KulturForum auf Schloss Mainau und Interlaken Classics Bern, Schloss Elmau und als Artist in Residence beim Festival "Next Generation" in Bad Ragaz/Schweiz.

Unterdessen trat er in der Stuttgarter Liederhalle, Tonhalle Zürich, Herkulessaal München, Festspielhaus Bregenz, Konzerthaus Dortmund, Salle Cortot Paris, Gewandhaus Leipzig, Victoria Concert Hall Singapur und Moscow International Performing Arts Center auf.

Mit Daniel Müller-Schott, Julia Fischer, Sebastian Manz, Maximilian Hornung und Quartetto di Cremona teilt Robert die Freude und Begeisterung am gemeinsamen Musizieren.

In einer Musiker-Familie dreisprachig aufgewachsen, wurde Robert seit seinem vierten Lebensjahr von Monika Giurgiuman unterrichtet. Mit elf Jahren kam er als Jungstudent und mit fünfzehn bereits regulär in die Klasse von Prof. Elza Kolodin an der Musikhochschule Freiburg. Zudem war er Stipendiat der Internationalen Musikakademie Liechtenstein.

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