Trio Musica a Due e Tre

Die drei Mitglieder des Trios Musica a Due e Tre haben sich vor einiger Zeit zusammengefunden, um ihrer Begeisterung für die Kammermusik, insbesondere das Zusammenspiel im Klaviertrio weiteren Raum zu schaffen. Ihre Herkunft aus ganz unterschiedlichen Gebieten musikalischer Tätigkeit verstehen sie dabei durchaus als Bereicherung und treten so im Geist der Freude am Musizieren neuerdings auch mit Konzerten an die Öffentlichkeit. Ihre anspruchsvollen Programme gestalten die drei Musiker dabei gern in wechselnden Besetzungskombinationen.

Meike Brandenbusch
geboren in Freiburg, verbrachte ihre Kindheit in Karlsruhe und im Schwarzwald. Sie studierte bei den Prof. Wolfgang Marschner und A. Schäfer an der Musikhochschule Freiburg sowie in der Klasse von Prof. Maria Vermes an der Franz Liszt Akademie Budapest. Zusätzlich betrieb sie intensive Studien bei Nicolas Chumachenko, Alberto Lysy, Ljerko Spiller, Vilmos Szabadi, Werner Erhardt, Hans Heinz Schneeberger sowie beim Melos Quartett und dem Bart6k Quartett. Trotz vielfältiger Tätigkeit in verschiedenen Orchestern, wie beim Nationaltheater Mannheim, der Klangverwaltung München und der Kammeroper Konstanz sowie als Konzertmeisterin der Allgäu Sinfonietta, des Fellbacher Kammerorchesters und des Brenzhaus Kammerorchesters Stuttgart galt ihre Liebe immer schon in erster Linie der Kammermusik. Schon während ihres Studiums gab sie mit dem Pegasos Streichquartett Konzerte im ln-und Ausland. Es entstanden zahlreiche Rundfunk- und CD-Produktionen, vor allem im Bereich der zeitgenössischen Musik. Seit 2001 beweg sie sich als erste Geigerin des bundesweit erfolgreichen Ladies Swing Quartetts auch im sogenannten Cross.Over zwischen Klassik, Jazz und Popular Musik.

Klaus Wunderer
Der Cellist wurde in Neumarkt in der Oberpfalz geboren. Schon in frühester Jugend sammelte er vielfältige Kammermusik-Erfahrung. Gleich nach dem Abitur nahm er sein Musikstudium auf. In München und in Trossingen war er Student in der Celloklasse von Prof. Dr. Rudolf von Tobel. Prägende Einflüsse erfuhr er in Meisterkursen bei dem legendären Pablo Casals. Nach dem Studium trat er eine Stelle als Solo-Cellist bei der Nordwestdeutschen
Philharmonie in Herford an. Später wechselte er in das Rundfunk Sinfonieorchester des WDR in Köln, bevor er 1967 als SoloCellist an das Niedersächsische Staatsorchester in Hannover berufen wurde. Diese Position bekleidete er bis ins Jahr 2003 und widmet sich seither verstärkt der Kammermusik. Regelmäßig wirkte er im Bayreuther Festspielorchester mit. Auslandstourneen führten ihn nach New York, Tokyo, Singapore und Sydney. Darüber hinaus war er bei zahlreichen CD-Aufnahmen beteiligt.

Elena Rasschiwina
stammt aus St. Petersburg, wo sie schon früh ihre Begabung zum Klavierspiel erkennen ließ. Ihre systematische Ausbildung zur Konzertpianistin erhielt sie zunächst an der Musikschule und anschließend am Konservatorium St. Petersburg mit Prädikatsabschluß 1989 Schon während des Studiums folgte sie Unterrichtsaufträgen an den staatlichen Musikinstituten, trat als frei konzertierende Pianistin und in Kammermusik-Ensembles auf und arbeitete seit 1993 als Korrepetitorin am Rimsky-Korsakow Konservatorium. Diverse Auszeichnungen, so beim Internationalen Rimsky-Korsakow Kammermusik-Wettbewerb und beim internationalen Wettbewerb »Weiße Nächte St. Petersburg« begleiten ihre Tätigkeit. Seit 1998 lebt sie mit ihrer Familie in Deutschland. Sie tritt solistisch, als Begleiterin von Gesangs- oder Instrumental-Solisten sowie in unterschiedlichen Ensembles auf und ist als Korrepetitorin an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart tätig

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